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  Bergring 2013
 

Pfingsten am Bergring…ein Erlebnis der besonderen Art
Teterow/Güstrow 17. – 19.05 2013

Die Vorfreude auf das Pfingstwochenende war bereits Wochen vorher kaum noch zu ertragen. Mit jedem Tag, den wir dichter heran kamen an das Event des Jahres, wurde unser Pulsschlag schneller. Die Nächte wurden kürzer, weil wir vor Aufregung kaum noch schlafen konnten. Die Handys glühten, damit auch ja alles bedacht wurde in der Vorbereitung. Haben wir genug Treibstoff? Na, klar…sonst wird nachgekauft! Verpflegung? Na klar, auch an Bord! Material gecheckt? Aber sicher doch! Catmobil startklar? Jo, bereits drei Tage vorher saß der Pilot am Steuer und überprüfte die Systeme…

Also, was sollte noch schiefgehen, wir waren bestens vorbereitet! Und mit der Gewissheit, dass die Katze auch total wild auf das Bergringrennen war, verließen wir die Startbahn in Richtung Osten bereits am Freitag, die Vorbereitungen auf den Bergring sollten vor Ort weitergehen.


Unser Catmobil flanschten wir an die Gartenlaube von Schubi und dem So-da-Minister. Achso, die Bezeichnung entstand im Laufe des Pfingstwochenendes. Schubis Schwiegervater Wolfgang war immer irgendwie „so da“, unscheinbar, aber wenn es drauf ankam, bereicherte er die Runde mit markigen, furztrockenen Sprüchen, mit großer fachlicher Kenntnis aus über 40 Jahren Bergringerfahrung gespickt. Wir hatten eine super lustige Truppe am Start.


Nachdem wir den Grill das erste Mal leer gefuttert hatten, brachen wir auf zum Junior-Challenge nach Güstrow. Doch wie hinkommen? Hatten wir doch den Weg vergessen…Glücklicherweise half ein örtliches Taxiunternehmen aus. Zu unserer Verwunderung fuhr uns ein Fachmann in Sachen Bergring. Internas wurden diskutiert, so auch die Personalie Enrico Hoth. Unser Fahrer ließ kein gutes Haar an ihm. Nannte er ihn doch „Simon Hoth“. Was er meinte, sollten wir dann am Samstag live erleben.


Der Junior-Challenge erwies sich als absoluter Kracher.
Ein Hammer-Fahrerfeld und unsere Norddeutsche Hoffnung am Band. Danny Power Maaßen.


Unsere Stimmungsmacher hatten wir natürlich dabei, wollten wir doch wieder einen bleibenden Eindruck hinterlassen.


Das Rennen hätte durchaus ein paar mehr Zuschauer verdient gehabt, zeigten die Junioren doch ein phantastisches Rennen.


Hier zeigte Rasmus Jensen schon einmal, wo der Frosch die Locken hat. Rene Deddens und Michi Härtel schafften es nicht, ihm den obersten Podestplatz streitig zu machen und belegten die Plätze 2 und 3. Danny Power erreichte die Halbfinals leider nicht und belegte den 11. Platz.


Im Fahrerlager gaben sich die Altmeister die Ehre. Gerd Riss unterstützte natürlich seine beiden Jungs und Robert Barth war wie gewohnt an der Seite von Michi Härtel. Und Kevin Wölbert schlich auch in der Boxengasse rum. Alles in allem ein gelungener Abend.


Während der Rückfahrt mit einem anderen Taxiunternehmen zeigte sich abermals die Fachkenntnis des Transportpersonals. Die Rückfahrt wurde wieder kurzweilig, wusste der Fahrer doch auch wieder über viele interessante Dinge des Bahnsports aus der Umgebung zu berichten.


Mit der nötigen Bettschwere und einem „Feierabendbierchen“ begaben wir zur Nachtruhe.


 
Der Morgen danach…

Während die Gartenhausbewohner frisch, fromm, fröhlich, frei bereits voller Elan und bestens gelaunt lustige Sprüche klopften und flotte Lieder sangen, als wäre gestern nichts gewesen, musste die NC-Abteilung erst mal ihren stotternden Motor langsam wieder auf Betriebstemperatur bringen. Der Start in den Morgen fiel uns nicht so leicht. Aber was solls, wir waren ja (nicht) zum Vergnügen hier. Rasch Frühstück und eine neue Lage Grillfleisch besorgt und ab auf den Ring! Die drückende Luft machte es uns nicht unbedingt leichter, in den Tag zu kommen. Kopfschüttelnd wurden wir vom Team Catman in der Boxengasse begrüßt. Schnell noch ein Paar Wunderpillen aus dem Hause Catman eingeworfen, keine Ahnung, was das wirklich war, 2 Pillen zerkauen, 1 Pille lutschen, dauerte es nur ca. 3 Stunden, bis die heilende Wirkung einsetzte.

Oder war es doch das „Konterbier“. Die medizinische Abteilung wird hierzu noch das Untersuchungsergebnis mitteilen, damit uns das nicht wieder passiert.


Ebenfalls am Start war die Eishockey-Gang der Katts. Milan und Marvyn, Linda und Mama Katt. Was für ein Familientreffen. Total nett die Runde.

In den Pausen zwischen den Läufen suchten wir immer wieder die „Basis“ auf. Zur Erklärung…die „Basis“ war unser Versorgungs-Stützpunkt, wo wir uns zwischendurch immer wieder trafen und uns stärkten.

Wir waren bereit und beäugten das Training der unterschiedlichen Klassen. Die Bahn war furztrocken und bestens präpariert. Alles lief gut. Die Katze war richtig gut drauf und hatte auch einen Mörderspaß beim Fahren. Den besten und erfahrensten Motor aus seiner Auswahl hatte er montiert und der ging wie sau.


 
 
Super Starts sollten den Grundstein für die folgenden Läufe legen.

Den ersten Lauf bestritt er gemeinsam mit der zweiten Bahnsporthoffnung aus Schleswig-Holstein Matten Kröger.
 


Matten und Katti kamen gut weg, Ricky Janoschka fuhr sich dann zwischen die beiden, gefolgt von Enrico Hoth. In der letzten Runde stieß Ricky in eine kleine Lücke und überholte Matten. Dahinter nahm dann der Wahnsinn seinen Lauf. Die Befürchtungen des Taxifahrers vom Vortag wurden voll und ganz erfüllt. Enrico Hoth setzte Eingangs der Südkurve zum Überholen an, wobei einem schon Angst und Bange wurde. Von unserer Position auf der VIP Tribüne sahen wir dann „Simon Hoth“ angeflogen kommen. Er hatte einen derartig großen Geschwindigkeitsüberschuss, dass er bereits im oberen Bereich aus seiner Sicht rechts in die Bande knallte. Das war schon nicht mehr wirklich kontrolliert. Fast vom Moped abgeworfen, schoss er nun einmal nach links quer über die Bahn und ballerte links den Wall hoch, dass wir dachten er fliegt über die Bande. Loslassen, so sah es aus, wollte er auf keinen Fall. Wir eine Fahne im Wind flatterte er an seiner Maschine, als wenn die Hände mit Panzertape angeklebt waren. Letztendlich knallte er noch in die Bande und wurde dann vom Moped abgeworfen, so dass beide über die Ziellinie flogen. Der Kater konnte glücklicherweise diesem Schreckmoment unbeschadet entkommen. Die nachfolgenden Fahrer mussten alle um die Trümmer und Enrico herumfahren, was dann zu einem Abbruch des Rennens führte, bevor die letzten über die Ziellinie waren. Gewertet wurde das Rennen dann später nach 3 Runden, so dass Matten vor Ricky und Katti gewonnen hatte. „Simon Hoth“ wurde disqualifiziert und für weitere Starts am Wochenende nicht wieder zugelassen. Wenn man den Stimmen Glauben schenken darf, wird Enrico Hoth auch weiterhin für den Bergring keine Starterlaubnis mehr bekommen. Warten wir es ab.


Damit war der Tag für unsere Jungs auch schon wieder zu Ende.


Mittlerweile war die „Basis“ bereits im Fahrerlager unter dem Dach des Catman-Teams.


Wir boten nun unter der Leitung von Sergeant Rückenwind vom Versorgungsbatallion 6/10 der Reserve eine kulinarische Reise durch die Welt der Grillkünste an. Und siehe da, mit der Kombizange aus Kattis Werkzeugkasten, desinfiziert mit Methanol, bot uns der Maitre de Cuisine Grillspezialitäten der gehobenen Klasse. Dazu Apostel-Bräu vom Fass, perfekt. Gemeinsam mit Öse, Christina, Katti und dem Matten-Team wurde also das Abendmahl eingenommen. Perfekt um dann anschließend weiter zum Auerhahn-Pokal zu wandern.


 
Doch, was ging denn nun ab.


 

Der Himmel öffnete seine Tore und es schiffte wie aus Kübeln. Und es sollte auch nicht wieder aufhören. Über die Lautsprecheranlage vom Speedwaystadion war dann auch zu vernehmen, dass der Auerhahn-Pokal nicht ausgetragen werden kann. Schade, auch darauf hatten wir uns echt gefreut.


Und wie das dann so ist…als hätte jemand den Proppen aus der Luftmatratze gezogen, war dann auch einfach die Luft bei uns raus. Der Versuch, das Bierzelt zu stürmen, misslang aufgrund von Konditionsschwäche und wir fuhren zurück ins Quartier. Die schwüle Luft am Tage hatte doch sehr geschlaucht…grins!


Dort baute uns auch der Eurovision-Song-Contest nicht wieder auf. Auch das Kopfgetriebeöl


hauchte unseren Motoren kein neues Leben ein. Nachdem alle Reste aus der Zauberkiste von Rückenwind vertilgt waren, gingen wir in die Koje.


Einmal rund um die Uhr gepennt…und siehe da, wie neu geboren, griffen wir den letzten Tag an.


Es hatte fast die ganze Nacht geregnet und unsere Befürchtung war, dass heute auf dem Bergring gar nichts mehr gehen würde. Aber spätestens als Katti beim Frühstück im Vereinsheim berichtete, dass er schon auf der Bahn war und grünes Licht gab und er auch fahren wollte, waren wir wieder guter Dinge.


Geplant war eine Verschiebung des Rennbeginns nach hinten. Dann sollten die Crosser und Quadfahrer die Bahn trocken fahren und sollte alles nach Plan weiterlaufen. Eine weitere Besprechung gegen Mittag sollte dann noch folgen, um sich erneut über die Befahrbarkeit der Bahn auszutauschen. Ihre Bedenken hatten die Fahrer sicherlich hier schon mitgeteilt. Sonst wäre die Entscheidung sicherlich nicht vertagt worden.


Gemacht, getan. Die Crosser und Quadfahrer gaben ihr Bestes und ließen den Modder nur so fliegen. Dennoch blieben an einigen Stellen der Bahn matschige Bereiche zurück. Warum die Crosser fahren konnten? Der Unterschied zu den Grasbahnmaschinen und -fahrern liegt doch auf der Hand, sind doch Material und die sonstigen Rennbedingungen recht unterschiedlich. Nennen wir die Grasbahnfahrer mal „Schönwetterfahrer“, die bei nassen Verhältnissen auf einer „normalen“ Grasbahn auch nicht zurechtkommen. Die Crosser sind doch eher an Matsch und Moddergewöhnt und mit ihren Maschinen und grobstolligen Reifen klar im Vorteil.


Was nun folgte, lässt die Meinungen stark auseinandergehen. Es gab Unstimmigkeiten über den Zustand der Bahn, und ob sie für die Grasbahn-Fahrer ausreichend Sicherheit bieten würde. Bei einigen Fahrern gab es wohl erhebliche Zweifel, die dann auch im weiteren Verlauf von einem Start am heutigen Sonntag absahen. Unter Ihnen war auch Roberto Haupt, der auch mit zum Favoritenkreis zählte. Man einigte sich, dass die Fahrersprecher Stephan Katt, Enrico Janoschka und Roberto Haupt sich die Bahnnoch einmal ansehen sollten. Sie drehten also eine Runde auf einem Pick-Up. Um sich die kritischen Stellen noch einmal ansehen zu können, wurde nun beschlossen, alle Fahrer noch einmal für 2 Runden auf den Ring zu lassen.
Danach wurde es jedem Fahrer frei gestellt, ob er noch weiter ans Band rollt oder nicht. Nur drei (?) Fahrer packten danach ihre Sachen. Alle anderen fuhren dann noch recht ansehnliche Rennen.


Zu Unverständnis führte allerdings die über den Stadionsprecher verbreitete Meinung des Vereinsvorsitzenden. Es hatte fast den Anschein, dass man das Publikum gegen die Fahrer aufstacheln wollte. Die Fahrer sollten sich man nicht so anstellen, schließlich hat man schon bei wesentlich Schlechteren Bedingungen Rennen absolviert. Das Publikum blieb aber ruhig und fair, und war letztendlich begeistert von den Rennen.


Wenn es denn Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Fahrer gibt, ist es doch wohl das gute Recht der Fahrer über ihren Fahrersprecher ihre Meinung kund zu tun. Man wollte doch eine Lösung finden, um die Zuschauer nicht ohne Rennen wieder nach Hause zu schicken. Leider wurden nur im Startbereich Arbeiten mit schwerem Gerät durchgeführt. Eventuell hätte man noch an der einen oder anderen Stelle die Schlammmassen neben der freigefahrenen Idealspur etwas nach außen schieben können. Aber die Bahn wurde nicht weiter hergerichtet. Kritische Stellen waren die Ein- und Ausfahrt der Nordkurve und die Landezonen hinter den Sprüngen. Hinter den Sprüngen musste man schon genau zielen, um die befahrbare Spur, die teilweise nur 1-2 m breit war, zu treffen.

    

In der Nordkurve zeigte sich, dass ein Abweichen von der Ideallinie unweigerlich zum Sturz führte. So gesehen bei Ricky Janoschka, dessen Vorderrad plötzlich und unerwartet wegrutschte, so dass er zwangsläufig vorne über den Lenker abstieg und mit dem Kopf im Matsch landete. Der Kinnschutz am Helm war dabei abgebrochen. Glücklicherweise passierte weiter nichts. Maschine und Helm kaputt, aber Ricky heil, puh, noch mal gut gegangen. Ähnliches passierte Dirk Fabriek im Finale um den Bergring-Pokal, auch er stürzte in vergleichbarer Manier. Wollte er doch den totalen Triumph und den Doppelsieg, übertrieb er seine Aufholjagd vielleicht ein wenig. Auch er war nach Rennende wieder an der Bahn und konnte auch am nächsten Tag in Staadskanal bereits wieder fahren.


Unfair erscheint mir auch, die Fahrer in nachfolgenden Zeitungsberichten als Rebellen dar zu stellen.


Es leichtfertig abzutun, dass Dirk Fabriek ja zur Preisgeldauszahlung schließlich wieder pünktlich von seiner Untersuchung zurück war, ist meines Erachtens auch zu einem ganz großen Teil Glück gewesen.

Und das ist auch gut so… sowohl für die Fahrer, als auch für den Veranstalter.


Genug des Aufregens jetzt.


Wie schon gesagt gewann in beeindruckender Manier Dirk Fabriek das Rennen um das „Grüne Band“, war er doch den ganzen Tag der schnellste Mann auf dem Kurs. Manfred Knappe und Enrico Sonnenberg belegte die Plätze. Katti wurde Fünfter Und Matten Sechster.

Das Rennen um den Bergring-Pokal, welches als Handicap-Finale ausgetragen wurde, musste zweimal gestartet werden. Katti startete hierbei aus der nach vorne vorverlegten 1. Reihe. Er lag in Führung, als das Rennen nach dem Sturz von Dirk Fabriek abgebrochen werden musste. Hektik kam auf, weil er mit seiner Maschine einmal aufgesetzt hatte und sich der Auspuff ein wenig gelöst hatte. Das kleine Problem wurde aber im Eiltempo behoben. Den Re-Start gewann Katti abermals. Klar in Führung liegend setzte die Maschine wieder auf und nun war der Dampf vollkommen weg. Der Defekt ließ ihn nur noch ausrollen. Im Fahrerlager dampfte dann nur noch der Catman. Der Bergring-Pokal war wirklich greifbar nahe. Eine kleine pyrotechnische Aufführung an der Box ließ den Kater jedoch wieder zu besserer Laune finden. Das war echt ärgerlich…


Ach so, den Bergring-Pokal gewann Dennis Stübe vor Cooperman und abermals Manfred Knappe.


Glückwunsch von dieser Stelle aus an alle Gewinner.


Bei den Seitenwagen gewann der Däne Stinus Lund, der die beste Bodenhaftung hatte, vor Immel Schramm und Andy Kerrison, Maik Domscheit musste mit dem ungeliebten 4. Platz Vorlieb nehmen.


Leider gab es noch einen Sturz im Finale direkt nach dem Start. Das Finale wurde nicht wiederholt, so dass die Wertung nach den Vorläufen in der Endabrechnung zählte. Leider fehlt mir die Info zu den gestürzten Fahrern. Wir hoffen natürlich, dass die Verletzungen nicht allzu schwerwiegend geworden sind und wünschen gute Besserung.


Guido Skoppek gewann die Crosser-Wertung, den Speed-Cross gewann Harvey Banks, Sohn von Trevor Banks, der sein Glück gar nicht fassen konnte und noch eine Ehrenrund mit seinem Sohn drehte. Die Amazonenwertung ging an Maria Franke, die sich wacker auch im Feld der „Herren“ schlug und sechste wurde.


So, das Unternehmen Bergring war gelaufen. Zwar ohne Pokal, aber die Knochen sind heil geblieben.


Hat auch was…


Mit Marvyn im Gepäck starteten wir dann durch nach Güstrow zum Pfingst-Pokal. Und wie es dann so ist, trifft man dann auch noch Bekannte aus dem hohen Norden. Team M-11 war auch für Kurzentschlossene noch einmal nach Güstrow gefahren. Unsere Kurve war wieder sehr nett bestückt.



Und…was soll man sagen, wie im letzten Jahr brannte hier die Hütte im wahrsten Sinne des Wortes.


Die Bude war wieder dermaßen voll, dass der Weg zum Klo fast unmöglich wurde. An die 10.000 Zuschauer waren es wohl. Die Stimmung kochte! Angeheizt durch die fetzige Musik und zwei Moderatoren, die wirklich Spaß hatten an ihrem Job. Unzählige Male ging die La-Ola durch das Rund.


Wir sahen spannende Rennen, spektakuläre Überholmanöver und einen Rasmus Jensen, der auch heute wieder das Maß aller Dinge war. Der hatte einen Lauf…sagenhaft. Er gewann vor Adrian Gomolski und Joonas Kylmäkorpi, die ihre Plätze in einem Stechen mit Vitaly Belusov ausfuhren. Bester Deutscher Fahrer war Tobi Busch, der dann auch im Finale um den Fritz-Suhrbier-Pokal ans Band durfte. Sein Sieg in diesem Lauf brachte den Hexenkessel von Güstrow nun endgültig zum Überlaufen. Vor lauter Pyrotechnik und Böllergeballer konnte man die andere Kurve im Stadion nicht mehr sehen.


Seine Ehrenrunde zu Fuß absolviert und stehende Ovationen waren der verdiente Lohn für einen super Lauf! Glückwusch! Stimmung wie im Fußballstadion…für meine Begriffe mit etwas zu viel Geböller aus Reihen der nicht immer nüchternen Fans, aber sei es drum…Gänsehaut-Feeling pur…eine Veranstaltung, die seines Gleichen sucht.



Nach Veranstungsende fuhren wir noch wieder nach Hause. Das Catmobil landete gegen 05.00 Uhr in der Milkyway Lane…die Anstrengung hatte sich aber gelohnt!

Was bleibt als Fazit…


Der Bergring ruft…ich hör ihn schon wieder! Der Auerhahn wird dann eben nächstes Jahr „abgeschossen“! Und Güstrow ist immer eine Reise wert!


 
Da war wieder für jeden Geschmack, was dabei:

Kurioses, Lustiges, was zum Aufregen, was zum Kopf schütteln, was zum Runterschütten, was zum Essen, was zum Trinken, Leckeres und weniger Leckeres, Sonne, Regen, Rennen, kein Rennen, Freude und Ärger...Alles lag immer dicht
beieinander...am Ende war es aber ein absolut gelungenes Wochenende am Bergring und in Güstrow im Kreise eines tollen Teams!


Wir kommen wieder!

#30

 
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