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  Güstrow 27.05.12
 

Pfingstpokal in Güstrow

27.05.12

 

 

 

Was für eine geile Veranstaltung!

 

 

 

Am Bergring wurden wir überredet, doch abends noch nach Güstrow zum Speedway zu fahren. Das passte ganz gut, da unser Hotel sowieso in Güstrow war. Und das nur 5 Minuten zu Fuß entfernt. Man hatte uns ein Spektakel versprochen, was seinesgleichen suchte. Und wir wurden nicht enttäuscht. Auf der Anreise bekamen wir schon einen Vorgeschmack auf das, was abends noch passieren sollte. Man hatte den Eindruck ganz Güstrow war unterwegs. Massen strömten zum Speedway-Stadion.

 

 

 

 

Im Stadion angelangt, hatten wir schon Schwierigkeiten, noch einen Platz zu finden, so voll war es schon eine Stunde vor Rennbeginn. Später sollte es schier unmöglich werden, seinen Platz noch zu verlassen. Die Bude war gerammelt voll. Insgesamt 8000 Zuschauer waren es am Ende.

 

 

 

 

Zu Beginn fuhr der Nachwuchs auf den PW 50 im Innenoval schon seine Rennen aus. Man glaubt es nicht aber die Junioren wurden schon gefeiert wie Weltmeister.

 

 

 

 


Man hatte ein tolles Fahrerfeld am Band. Mit den deutschen Cracks, wie Kevin Wölbert, Christian Hefenbrock, Kai Huckenbeck und Tobi Busch, wohl mit das Beste, was Deutschland so zu bieten hat. Mit Peter Ljung, dem Vorjahressieger, Sebastian Ulamek und Edward Kennett, britischer Nationalfahrer, hatte man auch internationale Klasse am Start.

 

 

 


Und das zeigte sich auch während des Rennens. Jedes Rennen hatte einen anderen Sieger und es gab tolle Fights, tolle Überholmanöver, die die Stimmung zum Überkochen brachte. Angeheizt von den beiden Stadionsprechern, gab eine LaOla nach der anderen. Gänsehautfeeling im Rennoval. Sowas habe ich noch nie erlebt, man wurde förmlich mitgerissen von der Stimmung. Und alle machten mit, toll!
Dazu trug auch bei, dass unsere deutschen Cracks nach den Läufen ins Innfield geholt wurden, auf eine Rampe fuhren und dort kurze Interviews gaben. Verabschiedet wurden sie dann mit auffackelnden Feuersäulen. Das Wort „Spektakel“ beschreibt es wohl am besten.

 

 


Am Ende waren mit Tobi, Kevin und Hefe drei deutsche im Finale, was aber trotzdem Peter Ljung nach einem tollen Kampf vor Tobi Busch gewann. Kevin Wölbert wurde Dritter. Hefe als Vierter war nicht unzufrieden, war er doch noch sichtlich angeschlagen nach seiner Verletzung. Sein Schien- und Wadenbeinbruch hätte im fast ein Bein gekostet. Mit Hilfe von Erik Pudel, der ihm als Physio zur Seite stand, gelang es jedoch sein Bein zu retten. Umso erstaunlicher, dass er heute diese Leistung erbrachte.

 

 

 

 


Bei den Gespannen gewann Marco Hundsrucker, nachdem sein am Bergring gebrochener Rahmen nach zwischenzeitlichen Schweißarbeiten wieder brach und ihn stürzen ließ, trotzdem. Kollegial hatte ihm Stefan Radtke sein Zweitgespann geliehen. Das reichte aus, um zu gewinnen. Hut ab, vor beiden Fahrern.

 

 

 

 


Ein absolut gelungener Speedwayabend ging unfallfrei mit einem riesigen Feuerwerk zu Ende.

 

 

 

 


Am Ende doch müde nach fast 12 Stunden Rennsport fielen wir in unser Hotelbett.

 

 

 

 


Ach das hätte ich fast vergessen. Vergesst die Vuvuzela öder anderes Trötwerk! Fichtenmoped ist angesagt. Auf die Idee muss man erst mal kommen, mit einer Kettensäge ohne Sägeblatt Radau zu machen. Irre…


 

 

 
Also die Veranstaltung ist in unserem Rennkalender aufgenommen.

 

 

 

 


#30

 
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