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  Holsted 07.08.13
 

Den første tur til Danmark

...oder der Pølsemix

 

 

07.08.13 Race Off 2 in Holsted/DK

Was für ein Geistesblitz...morgens kurz die Lage gecheckt, und dann gings los. Allerdings waren alle meine Mitfahrer verhindert (krank, Wetter zu unsicher, Arbeit...), so dass ich die Fahrt alleine antreten musste. Egal, ich war noch nie in Dänemark und wollte mir die Gelegenheit nicht entgehen lassen.

Also reiste ich ohne Probleme über die Rader Hochbrücke nach Dänemark. Ich fuhr durch die Kornkammer unserer nördlichen Nachbarn. Der schier unendliche Diagnalvej machte ein wenig Müde. Letztendlich kam ich aber mit froher Erwartung in Holstedt an. Ich parkte nur drei Schritte vom Eingang weg. Komisch, irgendwie war noch nicht wirklich was los. Das Rennen fällt doch nicht aus? Ne...erklärte man mir, warte ab, die Leute kommen hier erst kurz vor dem Rennen. Achso...gut.

Das Fahrerfeld war vollzählig angetreten. Ich hatte mich gefreut unsere Brokstedter Jungs Tobi Kroner und Kevin Wölbert fahren zu sehen, hatte ich doch irgendwo gelesen, dass Kevin bei einem Wiederholungsrennen auch wieder starten sollte, da er bei der abgebrochenen Veranstaltung ja schleißlich auch im Feld war. So war es aber nicht, denn Kevin musste sich mit dem Reserveplatz zufrieden geben. Schade. So ruhten alle Hoffnungen auf Tobi.

Da noch genug Zeit blieb, schaute ich noch mal nach den kulinarischen Leckereien an den dänischen Pølserbuden. Siehe da, es gab da was. Pølsermix...hört sich gut an. Preislich schon der Hammer, was das wohl wird. Also ran an die Marie. Serviert wurde ein Karton mit Pommes und geschredderter Bockwurst. Ah, das waren also Pommes und Hotdogs ohne Brötchen. Dazu gab es an der Melkanlage Ketchup, Senf und Remoulade satt. Alles zusammen mundete mir exellent. Und satt war ich auch, war es doch eine anständige Portion. Preislich war ich dann doch irritiert...stand an der Tafel einmal der dänische Preis in Kronen und für Gäste dann auch in Euro. Also passend abgezählt legte ich die Euros auf Tresen. Man schaute mich verwirrt an, als hätte ich Falschgeld hingelegt...holte kurz den Küchenchef...und der sagte, ”mösse nöch önen Öro möhr bözölen”. Häh? Da hatte sich wohl den Umrechnungskurs geändert. Letztlich zahlte ich fast 7 €, aber geschmeckt hat es. Alles kein Problem, waren doch alle sehr freundlich hier an der Bahn.

So egal, pattsatt traf ich dann auf die üblichen Verdächtigen aus der Brokstedter Ecke. Irgendwie habendie auch kein zu Hause. Der Sander Shuttle kennt keine Grenzen.

Im Fahrerlager beim Kupplungstalk fand ich dann noch HL und meinen Kumpel Marvyn, mit denen ich dann das Rennen anschaute.

Was soll man sagen. Das Stadion hat total Charme. Klein aber fein. Die Bahn mit den leicht überhöhten Kurven sah gut aus. Erstaunlich war für mich, weil so noch nie gesehen, dass die Bahndienstschleppen allesamt mit vielen kleinen Zinken versehen waren, die die Bahn immer wieder leicht auflockerten. Nicht wie sonst, wurde nicht nur das lose Material von außen nach innen gezogen, nein, der Belag wurde immer wieder aufgerissen. Wohlmöglich ist das der Grund, warum die Bahn in einem Topzustand war und wirklich spannende Rennen zuließ.

Es ging hier wirklich zur Sache. Das war schon ein anderes Kaliber. Allen voran Niels Kristian Iversersen zeigte ganz klar, wo die Meßlatte hing. Er war der dominierende Fahrer heute abend. Selbst schlechte Starts hinderten ihn nicht am Tagessieg. Mit astreinen Überholmanövern gewann er mit einem Punkt unter Maximum hoch verdient. Ihm fogten Kennth Bjerre und Oleksandr Loktaev, die eine sauber Leistung zeigten. Außerdem waren die beiden Pawlickis weiter. Stürze hinderten sie nicht am Weiterkommen. Dazu Daniel Nermark, Krzysztof Kasprczak und Thomas H. Jonasson qualifizierten sich. Timo Lahti blieb nur der Reserveplatz, nachdem er das Stechen gegen Piotr Pawlicki verloren hatte.

Pechvogel war ein weing Andzej Lebedevs, der einmal stürzte, dem einmal die Kette riss und der dann noch einen technischen Defekt hatte. Er lag in jedem Lauf in aussichtreicher Position und schied aus. Peter Kildemand agierte etwas glücklos.

Ales Dryml, Edward Kenneth, Dakota North und Viktor Golubovskij kamen nicht zurecht.

Und Tobi? Nun ja. Letztendlich konnte er nicht mithalten. Meistens war das Rennen nach der ersten Kurve für ihn schon gelaufen. Sein Prototyp lief doch gut. Leider konnte er die Power nicht ausspielen. Auf der Geraden immer schnell, aber durch die Kurve ging es nicht nicht so voran. Sehr, sehr schade...

Und Kevin schmorte in der Box. Kein Einsatz für ihn. Auch schade...

 

Was bleibt? Coole Rennatmsophäre in Holstedt, spannende Rennen, lecker Pølsemix...und das Wetter hielt, es gab kein Regen. Schöner Rennabend.

Nach etwas mehr als 2 Stunden war alles erledigt und es ging zurück in die Heimat.

 

 

Kurz und knackig mal eben Speedway-Gucken fahren. Geil!

 

 

#30

 
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