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  Ice-Challenge Berlin 2014
 
Berlin Ice-Challenge 2014
15.03.2014
Horst-Dohm-Stadion

Wir sind noch in der Winterpause, aber die Temperaturen der letzten Woche waren dann doch schon frühsommerlich. Die Frage, die sich uns stellte, war, wird das Eis in Berlin überhaupt halten? Das sollte es, um es vorweg zu nehmen. Gefühlt war es besser als im Jahr zuvor und ließ spannende Rennen zu. Erfreulicherweise gab es am Samstag keinen Sturz. Nur einmal touchierte Josef Kreuzberger einen Strohballen, zu Sturz kam er jedoch nicht.

Am Freitag hatte es schon eine spannende Eisspeedway DM gegeben, die Stefan Pletschacher für sich entscheiden konnte. Glückwunsch von dieser Stelle. Ob er wohl zusätzliche Energie für den Challenge frei machen könnte, um mal einen Russen zu ärgern? Der Pletschi Fan-Club neben uns in der Startkurve war da sehr zuversichtlich. Freuen würde es uns, da doch nach und nach die Zuschauermagneten wie Franky Zorn und Günter Bauer durch Verletzungen ausfielen. Erfreulicherweise war dann Harald Simon wieder mit von der Partie. Und das gar nicht mal langsam. 

Gespannt waren wir aber auf die russischen Fahrer. Sind die wirklich eine Klasse für sich? Mit Nikolaj Krasnikov, Daniil Ivanov und Dimitri Koltakov war wohl das beste, was die russische Föderation aufzuieten hat, in Berlin am Start. Hat es Krasnikov noch drauf?

Wir rückten am Samstag an, aufgrund der Wettervorhersage ließen wir aber unser "großes" Besteck zu Hause, zumal aufgrund von Beschwerden eines benachbarten Altenheims die Mitnahme unseres Katt-A-lysators nicht möglich war. Mit am Start waren aber wieder Vaddi (Schubis Schwiegervater) und Schubi himself auf dem Sprecherturm.

Dort wird es dann auch so langsam eng, denn neben Schubi und DJ Hawk war auch Günter Korn mit am Start. Und das klappte echt gut. Bayrische Ruhe, Schleswig-Holsteiner Geschnacke und Berliner Schnauze passten echt gut zusammen. Was für ein Luxus im Sprecherturm. Die besten Sprüche sind in der Rubrik "Sprücheklopfer" nachzulesen.

Für Stimmung war also gesorgt.

Leider hatte es den Anschein, dass nicht ganz so viele Zuschauer wie im letzten Jahr sich am Samstag im Stadion einfanden. Schreckte das Wetter oder die Eintrittpreise den unentschlossenen Besucher ab? Keine Ahnung, wir sahen auf jeden Fall ein wirklich schönes Eisspeedwayrennen.

Die Russen wurden ihrer Favoritenrolle wieder einmal gerecht. Alle Laufsiege gingen an die drei Russen. Und Nikolaj Krasnikov hat es noch drauf. Er fuhr Maximum. Sehr beeindruckend.

Dahinter platzierten sich Ivanov und Koltakov vor Harald Simon, der genesen scheint. Ihm gelang es als einzigen am Sonntag dann einen Russen zu schlagen! Hut ab!
Pletschi tat sich eher schwer. Zwei Nuller am Anfang, jeweils auf der Ziellinie noch überholt, waren bestimmt nicht sein Ziel, danach ging es ein wenig besser.

Ohne nenenswerte Probleme ging der erste Tag zu Ende. Keine Stürze, sicherlich auch ein Verdienst der Bahnmeister, das Eis hielt gut. Die straffe Organisation war beeindruckend. Keine unnötigen Pausen, keine unnötigen Einlagen...gut gemacht Berlin. So muss das sein!

Gemütlich ließen wir den Abend in Gesellschaft von Vaddi, Schubi und Günter Korn im Vereinsheim ausklingen.



Da wir nun schon mal in Berlin waren, wollten wir noch was von Berlin sehen. Berlin by night war angesagt. Das Brandenburger Tor war unser Ziel...naja, wir sind angekommen...warum fährt die S-Bahn auch in die falsche Richtung? Unser Beweisfoto haben wir aber noch gemacht. Was wir haben, das haben wir. Und dann ging es müde ins Hotel zurück.

Dort trafen wir dann noch auf das dänische Schwergewicht der Seitenwagenszene Stinus Lund. 2 Meter und ca. 150 kg Mensch ließen uns nicht gleich ins Zimmer. Wir unterhielten uns noch einen ganze Zeit...echt beeindruckend dieser Kerl...und total nett.

Die Vorfreude auf den Sonntag war sehr groß...

Leider mussten wir aber gesundheitsbedingt am Sonntagvormittag die Segel streichen. Es hatte mich erwischt, Rennen am Sonntag unmöglich, also traten wir die Rückreise an...schade, schade, schade...

Nach einem Frühstück in Gesellschaft von Daniil Ivanov und Dimitri Koltakov brachen wir wieder auf...

Ja so ist das eben...war aber trotzdem eine gelungene Tour...wir haben wieder neue Freunde kennen gelernt!


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