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Speedway-Bundesliga: Die Regeln in Kurzform

Wie läuft ein Match ab?

Wie beim Fußball tritt die Heimmannschaft gegen das gegnerische Team an. In 14 Rennläufen („Heats“) an  einem Nachmittag (oder abends unter Flutlicht) fahren jeweils zwei Fahrer des Heimvereins gegen zwei des Gastvereins. Statt um Tore geht es um Punkte: Der Siegfahrer eines Laufes bekommt 3 Punkte, der Zweite 2, der Dritte einen Punkt.

Gelingt es beiden Fahrern einer Mannschaft in einem Lauf, taktisch zu fahren und die Gegner abzublocken, so können sie einen Doppelsieg erringen: das Ergebnis lautet dann 5:1. Gewinnt ein Fahrer und sein Partner wird Dritter, hat das Paar mit 4:2 gewonnen. Wird der eine Erster, aber sein Partner Letzter, so gibt es ein Unentschieden: 3:3.

Nach den 14 Heats wird zusammengezählt und das Team mit den meisten Punkten aus den Läufen erhält 2 Matchpunkte in der Tabelle; das Verliererteam keine.
Steht es nach den 14 Läufen unentschieden, bekommt jedes Team einen Punkt.

Während der Meisterschaftsrunde tritt jeder der vier teilnehmenden Clubs zweimal zuhause und zweimal auswärts an. Am Schluss dieser „Vorrunde“ bekommt der Tabellenführer das Austragungsrecht (Heimrecht) für das Bundesliga-Finale und tritt auf der eigenen Bahn am 3. Oktober (Nationalfeiertag) gegen den Tabellen-Zweiten an. Der Zweitplatzierte erhält das Austragungsrecht des 1. Bundesliga-Finallaufes. In diesen Matches wird dann der Speedway-Bundesliga-Meister ermittelt.

Wie wird die Mannschaft aufgestellt?

Jedes Team besteht aus fünf Fahrern, maximal zwei ausländische Fahrer sind erlaubt.

Jede Mannschaft darf bis zu zwei ausländische Fah­rer beinhalten, wobei gilt:

- Max. 2 ausländischer Fahrer ohne Altersbegren­zung (Kategorie A ohne ausländische GP-Teilnehmer)
oder
- 1 ausländischer Fahrer ohne Altersbegrenzung (Kategorie A ohne ausländischer GP-Teilnehmer) und ein deutscher GP-Starter (zählt dann als Ausländer)

Alle weiteren Positionen sind mit deutschen Fah­rern (Lizenz und Staatsbürgerschaft) zu besetzen, für die keine Altersbegrenzung oder Kategorisie­rung mehr besteht.

Ein Gaststart (nur Fahrer mit DMSB Lizenz und deutscher Staatsbürgerschaft außer Kategorie A Fahrer) ist mit schriftlicher Zustimmung des abgebende Vereins bei anderen Bundesligamannschaften möglich (pro Match und Team maximal ein Gaststarter).


 
Gibt es Besonderheiten?

Sollte sich in einem Bundesliga-Match eines der Teams schon nach kurzem als dominierend erweisen, so sieht das Regelwerk zwei Möglichkeiten für das unterlegene Team vor, Boden gut zu machen:

Liegt ein Team um 8 oder mehr Punkte zurück, so kann dessen Teammanager den „Joker“ ziehen. Das heißt, er nominiert in einem Lauf einen seiner Fahrer mit dem Joker
und dessen dort erzielte Punkte verdoppeln sich!

Bei 6 Punkten Rückstand kann der Teammanager die taktische Reserve einsetzen: Er tauscht einen schwächeren Fahrer gegen einen anderen Fahrer aus. Jeder Fahrer kann einmal pro Renntag taktische Reserve sein.


Wer die Regeln genauer betrachten will, kann sie hier nachlesen:   DMSB-Regelwerk



Quelle: speedwaybundesliga.de und DMSB-Regelwerk
 
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