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  Wurmannsquick
 


It’s a long way to Wurmannsquick

 

Der Wahnsinn von Wurmannsquick

 

 

Was wird uns da wohl erwarten? Was hat uns da geritten, diesen Höllentrip auf uns zu nehmen. Als Mitglied im Catman-Fanclub war das für uns eine Selbstverständlichkeit.

 

Wir hatten nicht viel Zeit. Freitag um 21.00 Uhr wollten wir los, und am Sonntag um 12.00 Uhr mussten wir wieder zurück sein. Dazwischen ca. 2000 km Autobahn. OK. Routenplaner geguckt: „Schafft man leicht!“

 

Also ging’s los…bis Hannover!. Super, Stau! Das hat uns 2,5 Std. gekostet. 2,5 Std., die für ein Nickerchen unterwegs eingeplant waren. Wir wollten ja schließlich fit beim Stammtisch erscheinen. Wir mussten uns mit einer Stunde Schlaf begnügen, waren aber pünktlich um 10.30 Uhr in Wurmannsquick. Weiter weg geht es wirklich nicht mehr.

 

Gleich rein beim Bäcker Moser. Dort war jedoch niemand, den wir erwartet hatten, zu sehen. Unsere Frage, ob wir dort richtig seien, entgegnete man uns, dass die letzten gerade erst ins Bett verschwunden waren. Wie jetzt, hatten wir was falsch verstanden? Freundlicherweise wurden wir aber in die urige Gaststube der Bäckerei geleitet.

 

Hier trafen wir auf ca. 7-8 Ureinwohner aus Wurmannsquick. Wir entgegneten dem freudigen „Servus“ unser norddeutsches „Moin“ und waren natürlich sofort als Süd-Dänen erkannt. Was sich die Herrschaften dann noch erzählten, entzieht sich unserer Kenntnis. Unüberbrückbare Sprachschwierigkeiten stellten sich ein. Wir mussten also fast im Ausland sein.

 

Mit kurzer Verspätung startete der Stammtisch dann mit stotterndem Motor.

 

Während der Brotzeit, die bei dem einen oder anderen aus einem bunten Strauss an Tabletten bestand, komplettierte sich der Stammtisch. Jetzt erklärte sich auch das späte zu Bett gehen; das Team hatte eine ebenso beschwerliche Anreise, wenn auch aus anderen Gründen als unseren.

 

Die Revue der Saison 2011 passierte uns in Windeseile, dass der Tag sehr schnell verging. Der geplante Ausflug zur Sandbahn nach Pfarrkirchen musste leider ausfallen. Wir kamen nicht auf die Bahn, da dort Pferde weideten. Wir kamen so nicht in den Genuss, einmal eine Runde mit Kattis Langbahnmaschine zu drehen.

Das tat dem ganzen Unternehmen aber keinen Abbruch.

 

Wir erhielten dennoch einen guten Einblick in das Erfolgsrezept des Team Catman. Aus verständlichen Gründen wird dies hier nicht weiter erörtert, da dies sonst zum unerlaubten Kopieren führen könnte.

 

Nur soviel, die Jungs sind auf dem richtigen Weg.

Das Team passt. Die Katze ist super drauf, und wenn wir als irre oder wahnsinnig bezeichnet werden, dann setzt diese Erfahrung in Wurmannsquick dem ganzen die Krone auf. Das war der Wahnsinn. Jeder, der nicht dabei war, hat echt was verpasst.

 

Leider mussten wir abends wieder los und konnten die Segnung am nächsten Morgen nicht mehr miterleben.

 

Was bleibt ist eine Einladung des Meisters in seine heiligen Hallen und die Gewissheit, dass wir uns den richtigen Fahrer ausgesucht haben, dem wir hinterherfahren.

 

 

Abgerundet wurde die Reise durch einen sehr netten Besuch bei unseren Freunden Babs und Andy, die wir vor 2 Jahren in Vechta kennen gelernt haben. Sie sind zwar keine Catman-Fans, aber trotzdem sehr, sehr nett und ebenso bahnsportverrückt wie wir. Hier wurden wir noch mal gefüttert und konnten eine Mütze voll Schlaf nehmen, bevor wir dann endgültig Richtung Heimat aufbrachen.

 

 

Zu empfehlen ist aber, dass man etwas mehr Zeit mitbringt, damit man auch in den Genuss der fürstlichen Bewirtung von Graf Arco kommt. Leider fehlte uns die Zeit.

 

 

Der Wahnsinnstrip endete nach 39 Std. wieder in der Heimat und die Vorfreude auf das erste Rennen am 01.05.12  in Brokstedt ist kaum noch zu toppen.

 

 

 

Fakten:

 

-          1800 km Strecke

-          39 Std. unterwegs

-          21 Std. Fahrzeit

-          3 Tankfüllungen

-          etliche Liter Kaffee

-          6 Std. Schlaf

-          1 Stau

-          10 Rastplätze getestet

-          viele nette Leute kennen gelernt

-          Wurmannsquick liegt noch in Deutschland

 

 

 

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